Physiotherapie André Handwerg

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Körpergerechtes Verhalten

Gesundheits-Info

Körpergerechtes Verhalten

Sitzen
Problem: Sitzen mit rundem Rücken, wobei der Kopf gegenüber dem Rumpf nach vorne verschoben wird
• Hüftgelenke in gleicher Höhe oder leicht höher als die Kniegelenke
• Sitzfläche waagerecht oder leicht nach vorne abfallend – Keilkissen
• Muskulär stabilisiertes aufrechtes Sitzen ohne Anlehnen an eine Rückenlehne oder Aufstützen der Arme
• Die Beine sind leicht gespreizt, die Füsse haben bei senkrecht stehenden Unterschenkeln einen festen Stand auf dem Boden
• Die Lenden Wirbelsäule beschreibt einen leichten Bogen nach vorne – leichtes Hohlkreuz
• Aufrichtung der gesamten Wirbelsäule am höchsten Punkt des Kopfes – der Kopf bleibt über dem Rumpf
• Der Hals streckt sich, indem der Nacken länger wird
• am Tisch: nur die Ellenbogen liegen ohne Ellenbogenkontakt auf der Tischplatte
• auf Sofa / Sessel: auf der Vorderkante sitzen oder dickes Kissen zwischen Lendenwirbelsäule und Rückenlehne

Stehen
Problem: Körperschwerpunkt zu weit vorne, Knie überstreckt, das Becken steht zu weit vorne, übermässiges Hohlkreuz mit ebenfalls zu starkem Gegenbogen in der Brustwirbelsäule und wiederum zu starkem Gegenbogen im Bereich der Halswirbelsäule
• Korrektes Stehen im muskulären Gleichgewicht in der körperlichen Mittelstellung
• Füsse weiter hinten im Bereich des Mittelfusses belasten – vermehrte Fersenbelastung
• Beine in aktiver Streckung, was leichter Beugung in den Knien entspricht – Knie entriegeln
• Auflösen des vermehrten Hohlkreuzes durch Beckenaufrichtung
• Aufrichtung der gesamten Wirbelsäule am höchsten Punkt des Kopfes, wobei der Brustkorb hinten bleibt
• Der Hals streckt sich, indem der Nacken länger wird
• Die Arme hängen entspannt neben dem Rumpf und berühren diesen leicht
• beim Gehen: weiches Auftreten mit den aktiv gestreckten Kniegelenken mit harmonischem Abrollen der Füsse. Aufrichten der Wirbelsäule am höchsten Punkt. Aus der natürlichen Rumpfrotation entstehender Armschwung

Bücken
Problem: Bücken mit überstreckten Beinen und rundem Rücken
• Das körpergerechte Bücken ähnelt den Bewegungen des körpergerechten Setzens und Aufstehens
• Körpergerechtes Bücken mit vorgewölbter Lendenwirbelsäule
• Der Stand ist breitbeinig und möglichst nah an dem zu hebenden Gegenstand
• Zu Beginn wird das Steissbein nach hinten bewegt
• Daraufhin beugen sich die Hüftgelenke und die Knie werden nach hinten abgewinkelt, wobei die Unterschenkel senkrecht stehen bleiben
• Der Rumpf kommt in eine Schräglage wie beim Gewichtheber
• Hals und Kopf stehen in Verlängerung der Brustwirbelsäule

Schlafen
Problem: In der Rückenlage ist der Kopf meist zu hoch unterlagert, die Beine liegen flach auf der Unterlage, dadurch vermehrtes Hohlkreuz. In der Seitenlage ist der Kopf meist nicht in optimaler Höhe unterlagert, die Hand des untenliegenden Armes liegt auf der Unterlage, die Hand des oben liegenden Armes stützt sich auf der Unterlage ab, die Beine liegen zu gestreckt. In der Bauchlage ist die Halswirbelsäule übermässig verdreht
• in der Rückenlage: den Kopf nur soviel unterlagern, das dieser und die Halswirbelsäule in Verlängerung des Rumpfes liegt. Das Kissen soll den Abstand zwischen Kopf  und Unterlage ausfüllen. Die Hände liegen auf den Leisten und die Knie sind mit einer Rolle unterlagert
• in der Seitenlage: die Unterlagerung des Kopfes ist so hoch, dass der Kopf und die Halswirbelsäule in der Verlängerung der Brustwirbelsäule stehen. Die Arme sind in den Schultern und Ellenbogengelenken etwa 90° gebeugt, wobei die Hand des unten liegenden Armes mit auf dem Kopfkissen liegt. Die Beine sind in den Hüft- und Kniegelenken ebenfalls rechtwinklig gebeugt
• die Bauchlage ist wegen der Verdrehung der Halswirbelsäule nicht empfehlenswert. Diese Verdrehung kann abgeschwächt werden, indem man die Schulter und Hüfte der Gesichtsseite unterlagert. Auf der Gesichtsseite liegt die Hand neben dem Gesicht, auf der Hinterkopfseite liegt der Arm neben dem Körper


 
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